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Notdienst und Sprechstunden :: Ganzheitliche Zahnmedizin Dr. Peter Stoll und Beatrice Stoll
Herrenstraße 36 D-79232 March Tel.: 07665 1241 Fax.07665 95826

Beratung werdender Eltern
Wenn das natürliche Bakteriengleichgewicht in der Mundhöhle der Mutter gestört ist, wirkt sich diese Störung später auf die Mundgesundheit des Kindes aus.

Es ist erwiesen, dass kariesverursachende Bakterien mit dem Speichel von Mensch zu Mensch in Form einer Infektion übertragen werden. Anhand eines Speicheltests bei der Mutter kann festgestellt werden, wie hoch das Übertragungsrisiko ist.

Es ist ratsam, den Gesundheitszustand der Mundhöhle der Mutter während der Schwanger-schaft und unmittelbar nach der Geburt zu analysieren und ggf. durch Prophylaxe-maßnahmen zu verbessern, um eine Erstinfektion des Kindes zu vermeiden.

Eine ausgewogene mineralienhaltige Ernährung steht bei Schwangerschaft und Stillperiode im Vordergrund. Mineralien aus Gemüse und Früchten, v.A. Bananen sollte man vor Vollmilchprodukten den Vorzug geben.

Nach der Geburt ist ebenfalls auf ein ausgeglichenes Ernährungbild zu achten. Fluoriede sind bei der heutigen Anreicherung im Speisesalz und in Fertigprodukten nicht mehr notwendig in Form von Tabletteneinnahme und eher als problematisch einzustufen.

Es ist auch eine Überdosierung im Zusammenhang mit fluoridierter Zahnpasta, fluoridhaltigem Trinkwasser und fluoridiertem Speisesalz möglich und ebenso schädlich für die Zähne. Nur auf ärztliche bzw. zahnärztliche Anweisung sollten sie im besonderen Fall genommen oder lokal angewendet werden.

Schädlichsten Einfluss haben gesüßten Tee und Apfelsaft für kindliche Zähne und sind absolut zu vermeiden.

Durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Gynäkologe, Kinder- und Zahnarzt, gemeinsam mit den Eltern, kann sehr viel für die Zahngesundheit der Kinder getan werden.

Die Zahnärzte haben sich zur Aufgabe gemacht, durch Vorsorge und Aufklärung, Früherkennungs-maßnahmen und präventive Betreuung, die Mundgesundheit der Eltern und ihrer Kinder zu erhalten, bzw. sie wieder herzustellen.

Kariesvorbeugung beginnt für das Kind schon vor der Geburt, nämlich bei dem Mundgesund-heitszustand der Eltern.

Da die kariesfördernden Bakterien nur mit dem Speichel (z.B. Schnuller, Löffel) auf das Kind übertragen werden können, sind gerade die ersten Lebensjahre entscheidend für die spätere Zahngesundheit.

Jede Entwicklungs- und Altersstufe eines Kindes erfordert bestimmte Untersuchungen. Deshalb bietet der Zahnarzt für Eltern und Kind zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen an und dokumentiert diese in einem entsprechenden Vorsorgepass.

Um das Kind vor der Infektionskrankheit Karies zu schützen, beginnt die zahnärztliche Vorsorge bereits während der Schwangerschaft und setzt sich nach der Geburt für Eltern und Kind fort.

Ziel dieser Maßnahmen ist es, Karies vorzubeugen und sicherzustellen, dass eine Behandlung frühzeitig eingeleitet wird.

   
 
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